Raumplanung verschiedener Bürokonzepte

mauser-moebel-raumplanung-AdobeStock_315376893
scroll

Für eine professionelle Büroraumplanung gibt es viele gute Gründe

Denn eine gute Raumplanung bringt Visionen, Aufgaben und Flächen in Einklang!

Das Werben um qualifizierte Mitarbeiter wird oft nicht durch harte Fakten entschieden, sondern durch weiche Faktoren wie zum Beispiel durch den Arbeitsplatz oder die Bürogestaltung. Die Motivation neuer und vorhandener Mitarbeiter erhöht sich, wenn sie sich in ihrer Arbeitsumgebung wohlfühlen.

Egal ob Sie mit uns mit „New Work“ in eine neue Ära der Büroeinrichtung starten oder sich für ein klassisches Zweierbüro entscheiden – bei der Raumplanung unterstützen wir Sie mit unseren geschätzten Vertriebspartnern, Innenarchitekten oder Office Quality-Beratern. Gemeinsam setzen wir Ihre Bedürfnisse in ein individuelles Bürokonzept um, berücksichtigen alle unternehmensspezifischen Parameter. Wir bestärken Sie, das Potenzial Ihrer Büroflächen zu entfalten und Ihre Unternehmenskultur sichtbar zu machen. Finales Ziel ist eine nahezu perfekte Lösung für Beschäftigte und Ihr Unternehmen.

Erfahren Sie im Anschluss, welche Bürokonzepte es gibt und wie Sie mit uns und unserer Raumplanung zum optimalen Bürokonzept gelangen – ausgestattet mit hochwertigen, langlebigen Büromöbeln von mauser.

1. Welche Bürokonzepte gibt es?

Der Standard in Deutschland sind nach wie vor Büros für 1 bis 2 Personen (Quelle: iba-Studie 2023/2024). Einzel- oder Doppelbüros werden im Gebäude am Fenster platziert und sind über einen zentralen Flur erreichbar.

Vorteile

  • Konzentriertes, störungsfreies und kreatives Arbeiten sind einfach möglich.
  • Die Vertraulichkeit ist hoch.
  • Klima und Licht sind (fast) individuell regelbar.
  • Die Bürogestaltung ist (fast) persönlich.

Nachteile

  • Kommunikation, spontaner Austausch und Teamarbeit mit mehr als zwei Personen oder anderen Gruppen können schwierig sein.

1.2 Mehrpersonenbüro / Teambüro / Gruppenbüro

Mehrpersonenbüros sind solche, in denen 3 bis 8 Personen arbeiten. Der Begriff Teambüro wird teils synonym verwendet. In einem Gruppenbüro arbeiten bis zu 25 Personen, die bei der vorherigen Raumplanung berücksichtigt werden müssen.

Vorteile

  • Eine intensive Zusammenarbeit im Team oder der Abteilung ist einfacher möglich.
  • Die Gegebenheiten fördern eine hohe Vertraulichkeit gegenüber anderen Unternehmenseinheiten.
  • Klima und Licht können relativ leicht geregelt werden.
  • Die (Um-)Gestaltung des Büroraums geht vergleichsweise rasch.

Nachteile

  • Dieses Bürokonzept ist relativ flächenaufwendig.
  • Gegenseitige Störungen sind möglich.
  • Bei festen Wänden ist die Flexibilität für Veränderungen gering.
  • Die Transparenz im Vergleich zum Großraumbüro fehlt.

1.3 Großraumbüro

Bei einem Großraumbüro befindet sich mindestens eine 2-stellige Personenanzahl im Raum. Großraumbüros sind organisatorische und räumliche Zusammenfassungen von Büro- oder Bildschirmarbeitsplätzen auf einer Grundfläche von 400 oder mehr Quadratmetern, die mit Stellwänden gegliedert sein können (Quelle: BAuA, ASR A1.2).

Vorteile

  • Eine intensive Zusammenarbeit ist in Arbeitsgruppen und zwischen den Teams einfach möglich.
  • Die Organisation der Arbeit ist flexibel gestaltbar.
  • Eine anforderungsbezogene Umgestaltung der Flächen ist ebenso flexibel umsetzbar.

Nachteile

  • Störungsfreies Arbeiten ist nicht immer möglich.
  • Es herrscht ein relativ hoher Geräuschpegel.
  • In den zentralen Bereichen fehlt häufig Tageslicht.
  • Die Klimatisierung des Raumes erfordert hohen Aufwand.
  • Klima und Licht sind nicht nach individuellen Wünschen regulierbar.
  • An den Brandschutz werden erhöhte Anforderungen gestellt.

1.4 Open Space / Multispace / Activity-based-working

Dies sind keine eigenständigen Raumformen, sondern in der Regel eine Kombination verschiedener Bürobereiche in offenen Bürolandschaften. Im Open Space werden unterschiedliche Arbeits- und Kommunikationszonen kombiniert. Sie ermöglichen den Beschäftigten, sich jeweils für den Arbeits- oder Aufenthaltsbereich zu entscheiden, der das beste Umfeld für die aktuelle Tätigkeit darstellt. Das Multispace unterscheidet sich darin, dass für die Erledigung der Fokusarbeit die Örtlichkeit variiert wird. Meist werden größere Gruppenbüros mit einer kleineren Zahl von Einzel- oder Mehrpersonenbüros kombiniert.

Beim Activity-based-working (New Work) wird das Home Office als Arbeitsort der Beschäftigten mit einbezogen.

Vorteile

  • Bei der Organisation der Arbeit ist eine hohe Flexibilität gegeben.
  • Unterschiedliche Arbeitsformen können sehr gut kombiniert werden.
  • Die abwechslungsreiche Gestaltung vermeidet Monotonie.
  • Spezielle Bereiche für konzentriertes Arbeiten und verschiedene Arten der Kommunikation können leicht geschaffen werden.
  • Persönliche Präferenzen lassen sich bei der Einrichtungsplanung einfach berücksichtigen.

Nachteile

  • In Teilbereichen herrscht ein relativ hoher Geräuschpegel.
  • In den zentralen Bereichen fehlt u. U. das Tageslicht.
  • Bei fester Zuordnung der Arbeitsplätze fühlen sich Beschäftigte ungleich behandelt.
  • Bei freier Belegung der Arbeitsplätze sind Buchungssysteme und/oder Nutzungsregeln erforderlich.
  • Klima und Licht sind nicht oder nur in Teilbereichen individuell regulierbar.
  • In offenen Bereichen mit einer Grundfläche größer 400 m² sind die Anforderungen an den Brandschutz erhöht.

2. Organisationsformen der Büroarbeit

2.1 Desksharing

Desksharing ist eine Organisationsform der Raumplanung, die in fast allen Bürokonzepten praktizierbar ist. Gerade im Open- / Multispace oder beim Activity-based-working ist dieses System zu empfehlen. Hier können sich Mitarbeiter den für ihre Arbeitsanforderung passenden Arbeitsplatz auswählen. Dank der zunehmenden Digitalisierung können freie Plätze meist schon im Vorfeld gefunden und online gebucht werden (Buchungssysteme).

Die Teilung oder Mehrfachnutzung der Arbeitsplätze ermöglicht die flexible, effiziente Nutzung des verfügbaren Raumes. Bei einer Vielzahl solcher Mitarbeitenden spart dies Fläche, Miete und notwendige Infrastruktur.

2.2 Home Office / Remote-Work

In den letzten Jahren bekam die Nutzung von Home Office oder Telearbeitsplätzen immer mehr Bedeutung. Viele Mitarbeiter arbeiten heute (ganz oder teils) von zu Hause oder an entfernten Orten (Remote-Work.

Diese Arbeitsweise bietet hohe Flexibilität bei Arbeitsort und -zeit. Sie erfordert eine zuverlässige digitale Infrastruktur sowie eine möglichst störungsfreie Arbeitsumgebung. Viele Arbeitgeber bevorzugen aktuell ein hybrides Arbeitsplatzmodell. Ihre Beschäftigten arbeiten wöchentlich sowohl remote als auch im Büro zum kollaborativen Austausch im Team.

2.3 Coworking

Für Start Ups und Newcomer lohnt sich speziell die Nutzung eines Coworking Spaces. Es handelt sich um die Nutzung eines Gemeinschaftsbüros, in dem verschiedene Unternehmen oder Selbstständige zusammenarbeiten. Dieses Modell der Raumplanung bietet flexible moderne Arbeitsplätze, Kreativzonen und Kollaborationsflächen. Die Infrastruktur wird gemeinschaftlich gegen Mietaufwendungen genutzt. Es handelt sich um eine kostengünstige Alternative zum eigenen Büro, die zusätzlich sehr ausgeprägt das Networking fördert. Eine Beispiel-Referenz von mauser heder:LAB Salzkotten finden Sie hier.

Je nach räumlicher Gestaltung ist eine Ablenkung durch andere Nutzer möglich. Die eigene Privatsphäre ist unter Umständen eingeschränkt.

3. Wer kann eine Büroraumplanung durchführen? Welche Richtlinien sind wichtig, welche Hilfsmittel nützlich?

Eine fachgerechte Büroplanung können Innenarchitekten, Bürofachhändler, geprüfte Arbeitsplatz-Experten oder zertifizierte Quality Office-Berater durchführen.

3D-Planungdaten für individuelle Raum- und Einrichtungsplanungen helfen bei der Umsetzung (konfigurierbare und kaufmännische OFML-Planungsdaten).

Planer finden mauser OFML-Planungsdaten für Büromöbel, Lagerregale und -Schränke für den Betrieb über das Internetportal.

Bei der Planung sind die Richtlinien der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) bzw. deren Spezifizierung in den Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR A1.2 der BAuA) zu beachten.

Das Whitepaper „Büroraumplanung“ der DGUV Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung Nr. 215-441 konkretisiert die

✓ sicherheitstechnischen,
✓ arbeitsmedizinischen,
✓ ergonomischen und
✓ arbeitspsychologischen

Anforderungen hinsichtlich der Raumplanung. Es informiert über den Flächenbedarf am Arbeitsplatz, über Verkehrs- und Fluchtwege, über Funktions- und Benutzerflächen im Büro.

Die wichtigsten Informationen und weitere Hinweise für Ihre Büroplanung finden Sie im neuen mauser Bürokatalog (S. 16/17)

4. Bei Bedarf kreieren wir Büromöbel nach Maß (Customizing)

Jedes Arbeitsumfeld hat eigene, ganz individuelle Anforderungen für eine optimale Raumplanung. Stahlmöbel von mauser besitzen bereits viele Konfigurationsmöglichkeiten. Optimale Lösungen findet man allerdings nicht immer in Produktbroschüren. Deshalb realisiert mauser im Objekt exakt auf Kundenwunsch zugeschnittene Varianten seiner Produktsysteme.

Modifizierte Schreibtischausführungen (Referenz: ADAC), Spezialcontainer (Referenz: Sparkasse Vest), mehrstöckige Regalanlagen oder Medienschränke auf Rollregalpodest (Referenz BLHA) sind Beispiele für individuelle umgesetzte Lösungen.

Jährliche Inspektion unserer Regalsysteme

Gemäß der Betriebssicherheitsverordnung und der europäischen Norm DIN EN 15635 müssen gewerblich genutzte Regale jährlich von einer fachkundigen Person inspiziert werden. Hierfür stellt mauser eigene, verbandsgeprüfte Inspekteure zur Verfügung

Auszeichnungen auf die wir stolz sind
IAII_2019_Logo_Best-of-Best_neu
mauser_MDJH22_SIEGEL
mauser_logo_qo
mauser_gda_2023_winner
GZ-Lager-u-Betriebseinrichtungen
GIA20_VE_WINNER_RGB
iF_2017