Unsere Chronik ist von Innovationen geprägt

Von „Mauser Eisenwaren“ über „mauser office“ zu „mauser – Ideen aus Stahl“

In den 125 Jahren seit der Gründung hat sich mauser stets weiterentwickelt. Dabei steht das Unternehmen seit eh und je für Innovation, Design und Nachhaltigkeit. Zunächst bei den Eisen- und Zinkwaren wie dem „Mauser Fass“, später mit den modernen Möbeln für das Büro.

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Bis 1900

Wilhelm und Paul Mauser beginnen in Oberndorf mit der Produktion ihres für das preußische Heer entwickelten Repetiergewehres. Im Folgenden vermarkten sie ihre Produkte unter der Schutzmarke „para bellum” („für den Krieg”). Wilhelm Mausers Sohn Alfons gründet sein eigenes Unternehmen, für das er sich in bewusster Abgrenzung zu seinem Vater das Wortzeichen „para pacem” („für den Frieden”) schützen lässt. Mit seinen „Mauser Eisenwerken” fertigt er in Köln zunächst eiserne Ballonkörbe für den Transport von Glasbehältern.

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bis 1920

Einführung des Mauser-Fasses, das durch seine innovative Formgebung eine ganz neue Produktkategorie definiert. Neben Fässern und Körben werden verzinkte Geschirre (Wannen, Kessel, Eimer etc.) hergestellt. Im ersten Weltkrieg werden neben den vorhandenen Produkten zusätzlich Granathülsen produziert.

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1920er

Eröffnung eines zweiten Werkes in Waldeck für die Fertigung von Ölfässern. Auch hier wird durch innovative Gestaltung und Fertigungsverfahren ein neuartiger Produkttyp entwickelt. Um weitere Absatzmöglichkeiten zu erschließen, werden erste Versuche mit der Entwicklung von Stahlmöbeln unternommen. Die angebotenen Stahlküchen erzeugten zunächst wenig Resonanz, umso erfolgreicher jedoch waren dann die Büro- und Sanitätsmöbel, für die bald eine eigene Abteilung „Stahlmöbel” aufgebaut werden konnte.

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1930er

Neben Schreibtischen, Aktenschränken, Karteikästen und Industriemöbeln wird eine neue Linie von „Clubmöbeln” eingeführt, die sowohl im privaten wie im Objektbereich eingesetzt werden konnten. Mauser entwickelte sich bei den vom Bauhaus inspirierten Stahlrohrmöbeln zu einem der größten deutschen Anbieter und lieferte sich dabei lange patentrechtliche Auseinandersetzungen mit dem Hauptwettbewerber Thonet.

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1940er

Im zweiten Weltkrieg wird die Stahlmöbelproduktion eingestellt, um sich auf die Lieferung von Öl-/ Benzinfässern (meistens für die Wehrmacht) zu konzentrieren. Anfang 1945 kam die Fertigung schließlich zum Stillstand und konnte nach dem Krieg erst langsam wieder aufgenommen werden. Der Wiederaufbaubedarf ließ dann jedoch die Stahlmöbelproduktion (auf Basis der Vorkriegsprodukte) schnell wieder wachsen.

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1950er

Für die Produktion der Stahlmöbel wird ein neues Werk in Korbach aufgebaut. Präsentation des „Rundform”-Tischprogrammes, das bei dem Fass als Ursprungsprodukt der Mauserwerke eine formale Anleihe nimmt. Auch die Clubmöbel werden weiter produziert und das gesamte Programm in zahlreichen Showrooms in Deutschland und Europa präsentiert.

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1960er

Das Programm wird weiter ausgebaut und umfasst schließlich Sitzmöbel (für den Wohnbereich wie für Büro, Großraum , Gastronomie etc.), Büromöbel (Schreib- und Beistelltische, Stauraum) sowie Stahlschränke für Büro, Medizin und Industrie.

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1970er

Diese Periode ist gekennzeichnet durch den Übergang vom Rundrohr zu eckigen Querschnitten. Die Familie Mauser zieht sich aus dem Unternehmen zurück, das in mehrere unabhängige Geschäftsfelder aufgeteilt wird; der Stahlmöbelbereich wird dabei zur Mauser Waldeck AG. Die Einführung von Raumtrennsystemen spiegelt die Veränderung und Differenzierung der Büroarbeit wider (Übergang von der Aneinanderreihung gleichförmiger Arbeitsplätze zu individuellen Anordnungen entsprechend den sich verändernden Anforderungen).

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1980er

Mit der Serie 3000 beginnt die Fertigung von Bürosystemmöbeln, die durch das Baukastensystem neue Möglichkeiten der Arbeitsplatzgestaltung eröffnen (Tischkombinationen, Erweiterungen, 3. Ebene, Elektrifizierung, separate Container). In der Folge konzentriert Mauser seine Produktpalette auf Büroarbeitsplatz- und Stauraumsysteme, Sitzmöbel für den Objektbereich sowie Lager- und Archiveinrichtungen.

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1990er

Der Markenname „mauser office“ wird in den Markt eingeführt; in Zusammenarbeit mit Designern wie Michele de Lucchi und Peter Maly entstehen neue Büromöbelsysteme.

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2000er

Mitte der 2000er erfolgt die Integration des Unternehmens in die Vauth-Sagel Gruppe. In Zusammenarbeit mit dem Designer Jens Korte entsteht das erfolgreiche Tischsystem arcos. kontoro stellt eine neue und funktionale Stauraumlösung dar. Die Modernisierung des Maschinenparks wird durch fortlaufende Investitionen sichergestellt.

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2010er

Die vorangegangene Dekade steht ganz im Zeichen der Produktentwicklung. Einer Erweiterung des Sortiments Werkstatt- und Magazinschränke folgen zahlreiche, mehrfach prämierte Möbelvarianten wie das modulare Design-Möbel element.x oder das Rollregal elegant move. Mit dem vierfach prämierten Schranksystem xitan.s gelingt Designer Markus Bischof ein wahres Meisterstück, nicht weniger durchdacht ist das Akustik-/ Stellwandsystem conexius.w von Designer Florian Seemüller.

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Aktuell

mauser „Ideen aus Stahl“ investiert in weitere Maßnahmen zum Umweltschutz sowie zur Rohstoff und Energieeinsparung – ganz nach dem Leitsatz „just do ist sustainably“. Dafür gibt es das Nachhaltigkeitszertifikat „ecovadis SILVER 2021“. Mit der Auszeichnung „Marke des Jahrhunderts 2022“ in der Kategorie Stahlmöbel wird mauser aktuell für innovatives und nachhaltiges Handeln geehrt.

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Auszeichnungen auf die wir stolz sind
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